Infos zur Coronaimpfung:

 

Impfungen in den Hausarztpraxen

 

Liebe Patienten, ab April soll es möglich sein sich in der Hausarztpraxis impfen zu lassen. Wahrscheinlich wird hauptsächlich der Impfstoff von AstraZeneca verwendet werden, ein Impfstoff der hochwirksam in allen Altersgruppen ist (Verhinderung von schweren Verläufen, Krankenhauseinweisungen und Tod zu nahezu 100%, sieh auch hier). Vor der Verimpfung bei Frauen unter 60 Jahren sollte jedoch eine genaue Nutzen-Risiko-Analyse durchgeführt werden, für alle anderen Patientengruppen halte ich den Impfstoff (Stand 21.03.21) jedoch für sehr sicher. Siehe auch die Zusammenfassung hier.

Mittlerweile hat die KV die Nachricht ausgegeben, dass im April doch vermehrt der Biontech Impfstoff benutzt werden soll. Hier kann man sich schonmal über relevante Risiken und Nebenwirkungen informieren.

 

Ab jetzt können Sie sich in der Hausarztpraxis für die Impfung vormerken lassen.

 

Wir gruppieren Sie, je nach Alter, Beruf und Vorerkrankungen in Ihre entsprechende Impfpriorisierungsgruppe (siehe unten) und arbeiten die Gruppen nacheinander ab. Dieser Prozess soll für Sie transparent und nachvollziehbar sein, wir werden ausschließlich medizinische Gründe für die Verteilung des Impfstoffes anlegen. Bedenken Sie aber, dass wir Stand heute wöchentlich nur sehr geringe Mengen an Impfstoff geliefert bekommen. Es empfiehlt sich daher weiterhin eine Registrierung über das Landratsamt bzw. online für das jeweilige Impfzentrum (siehe unten).

 

Derzeit werden lediglich Patienten der Impfpriorisierungsgruppe 1+2 geimpft, sollten keine Anmeldung mehr aus diesen Gruppen vorliegen kommen die Gruppen mit niedrigerem Risiko dran.

 

Impfpriorisierungsgruppe 1

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen

- Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege sowie andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit einem sehr hohem Infektionsrisiko - besonders in Intensivstationen, Notaufnahmen und Rettungsdiensten, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in Corona-Impfzentren

-Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Kontakt zu Personen mit sehr hohem Risiko für schwere Corona-Verläufe haben - besonders in der Krebsbehandlung oder Transplantationsmedizin.

 

Impfpriorisierungsgruppe 2

- Personen im Alter von 70 bis 79 Jahren

- Personen mit einem hohen Risiko für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe: u.a. mit Demenz, geistigen Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung, Personen mit einer behandlungsbedürftigen Krebserkrankung, Personen mit einer Organtransplantation, mit einer schweren chronischen Lungenerkrankung, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, mit einer chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)

- bis zu zwei Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen der ersten und zweiten Impfstufe sowie von Schwangeren

- Personal in der teilstationären oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz, geistigen Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung

- Personal mit hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z.B. Infektionsstationen, Haus- und Zahnarztpraxen)

- Polizisten, Soldaten und Ordnungskräfte, insofern sie durch ihre Arbeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

- Personen in Auslandsvertretungen der BRD oder des Deutschen Archäologischen Instituts, die einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

- Personen, die im Ausland für Organisationen u.a. in den Bereichen Krisenprävention und Entwicklungszusammenarbeit arbeiten und einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

- Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdiensts

- Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind

- Bewohner von Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und Frauenhäusern

- Personen, die entsprechend § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen unterstützen

 

Impfpriorisierungsgruppe 3

- Personen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren

- Personen mit Vorerkrankungen mit erhöhtem Risiko (z.B. Krebs in Remission, HIV-Infektion, Immundefizienz, Herzinsuffizienz, Asthma bronchiale, chronisch entzündlicher Darmerkrankung)

- bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen, auf die einer der zwei vorigen Punkte zutrifft

- Personen mit wichtigen Positionen in der Regierung, Verwaltung, bei der Bundeswehr, der Polizei, der Feuerwehr, dem Katastrophenschutz, dem Technischen Hilfswerk, der Justiz oder beim Zoll arbeiten, ebenso Wahlhelfer

- Personen in medizinischen Einrichtungen mit niedrigem Infektionsrisiko (beispielsweise Labore)

- Personen aus der Kritischen Infrastruktur (beispielsweise Apotheker, Bestatter, Wasser- und Energieversorgung)

- Personen, die in Supermärkten arbeiten

- Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind und nicht in Gruppe 2 bereits erfasst worden sind

- Personen mit prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen

 

 

 

Corona-Impftermine vereinbaren:

Hier mittels Online-Registrierung oder telefonisch:

 

Landkreis Bayreuth:

Tel: 0921/728700

 

Impfzentrum in Bayreuth: Johannes-Kepler-Realschule

Adolf-Wächter-Str. 8

95447 Bayreuth

 

Impfzentrum in Pegnitz:

Sana-Klinik

Langer Berg 12

91257 Pegnitz

 

Landkreis Forchheim:

Tel: 09191/9504606

oder per e-Mail:

termin.impfzentrum@ugef.com

 

Impfzentrum in Forchheim:

Don-Bosco-Jugendheim

Don-Bosco-Str. 4

91301 Forchheim

 

Gute Informationen zur Impfung gibt es auf einer Seite des Bundesministeriums für Gesundheit:

www.zusammengegencorona.de 

 

Bitte beachten Sie die Priorisierungsgruppen  (siehe Coronaimpfverordnung §2-§4 und auch oben)je nach Alter, Beruf und v.a. Vorerkrankungen. Für medizinisch begründete Priorisierungen können in unserer Praxis Atteste ausgestellt werden.

  

Die Impfung ist freiwillig und ist für Sie kostenlos (auch für Privatpatienten).

Die Impfung ist jedoch für ALLE (ab 16, lieber nicht in der Schwangerschaft) empfohlen! Sollten Sie bereits eine COVID19- Erkrankung durchgemacht haben empfiehlt das RKI eine Impfung 6 Monate später. Auch wir als Praxisteam haben uns impfen lassen - und bisher gut vertragen!

 

Für eine Impfberatung können Sie sich jedoch jederzeit melden!